Mit der Rikscha über den Schloß Neuhäuser Weihnachtsmarkt
Die Quartiersinitiative Schloß Neuhaus sorgt seit drei Jahren für ein besonderes Mobilitätsangebot im Stadtteil: Mit einer Rikscha werden Fahrten für soziale Einrichtungen wie Seniorenheime und die Caritas Wohn- und Werkstätten angeboten. Die Initiative bringt damit nicht nur Mobilität, sondern auch Freude und Zusammenhalt in die Nachbarschaft.

Am kommenden Wochenende können Besucher des Schloß Neuhäuser Weihnachtsmarktes das besondere Erlebnis einer Rikscha-Fahrt genießen – und das für einen guten Zweck! Gegen eine kleine Spende chauffiert die festlich geschmückte Rikscha Gäste über den Weihnachtsmarkt. Der Fahrer? Niemand Geringeres als der Weihnachtsmann höchstpersönlich, in einem roten Kostüm und mit viel guter Laune.
Die Spendeneinnahmen kommen dem "WDR 2 Weihnachtswunder in Paderborn" zugute, einer Aktion, die in der Adventszeit Herzen erwärmt. Die Quartiersinitiative hofft auf eine großzügige Unterstützung der Besucher, die mit jeder Fahrt nicht nur ein Erlebnis genießen, sondern auch Gutes tun können.
Die Rikscha, geschmückt mit Lichtern und weihnachtlichen Accessoires, bietet zudem ein perfektes Fotomotiv. Wer möchte, kann sich für ein Erinnerungsfoto in die Rikscha setzen – ein Highlight für Groß und Klein.
Besuchen Sie den Schloß Neuhäuser Weihnachtsmarkt und lassen Sie sich dieses besondere Angebot nicht entgehen! Mit jeder Fahrt schenken Sie ein Lächeln – nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die von der Spendensumme profitieren werden.
Ungarische Lehrerinnen begeistert von der Rikschafahrt

Das Gymnasium Schloß Neuhaus hatte Anfang Oktober Besuch von der neuen Partnerschule in Debrecen (Ungarn). Während die Schüler den Unterricht besuchten, konnten die beiden Lehrerinnen am 8. Oktober Schloß Neuhaus aus einer ganz besonderen Perspektive kennenlernen. Mit der Rikscha der Quartiersinitiative „erfuhren“ sie das Residenzschloß, Schloßpark mit dem Partnerschaftsgarten und die Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern.
Quartierskonzert am kommenden Freitag

Quartiersspaziergang
. . . am 27.9.2024 möchten wir den Lippesee in Sande erkunden.
Der Sander Ratsherr Robert Siemensmeyer berichtet in einer geführten Wanderung um das künstliche Gewässer über Entstehung, Auswirkungen auf den Ortsteil Sande, Naturschutz am See und an der Lippe und die perspektivische Entwicklung hin zum Naherholungs- und Freizeitgebiet „Sander Lippesee“.
Wir werden etwa 2 Stunden unterwegs sein und nach Erreichen der Renaturierung der Lippe in Sande die Möglichkeit haben im Hotelrestaurant Meermeier einzukehren.
Die Wanderung ist auch für den ungeübten Wanderer leistbar.
Sollten es die Wetterbedingungen nicht ermöglichen, finden wir zeitnah einen Ersatztermin.
Treffpunkt um 16:00 Uhr am Parkplatz Brinkmanns Braterei in Nesthausen.
Fahrräder können auf dem Weg mitgeführt werden.
„Baukultur ist überall“ – und besonders auch in Schloß Neuhaus
Schloß Neuhaus ist - wie jede Stadt und jeder Ort - mehr als die Anzahl ihrer Einwohner, die Zahl der Gebäude, Straßen und Plätze oder die Summe der bebauten Grundstücke. Lebendig, interessant und lebenswert wird ein Ort erst durch ganz bestimmte, statistisch jedoch nur schwer erfassbare Faktoren. Faktoren, die maßgeblich darüber entscheiden, ob ich mich irgendwo wohlfühle, den Ort gerne aufsuche, gerne dort wohne, stolz darauf bin und ein Heimatgefühl entwickle, selbst dort, wo ich vielleicht gar nicht geboren bin. All das hat zu tun mit „Baukultur“.
Nach dem Quartiersspaziergang werden wir wissen, welche „Gewürze“ es braucht, um aus einem Berg Steinen besondere Orte mit einem gewissen Etwas entstehen zu lassen. Die Brille der Baukultur aufzusetzen bringt neue Sichtweisen im Hinblick auf die einzelnen Komponenten einer gelungenen gebauten Umwelt. Und gebaut wird in Neuhaus ja immerhin schon seit mindesten 2.500 Jahren. Daran beteiligt waren und sind nicht nur Architekten, Statiker oder Stadtplaner, sondern letztendlich wir alle.
Ausgehend vom Treffpunkt an der „Roten Pumpe“, die sich in letzter Zeit ja schon fast zu einem kleinen Neuhäuser „Wahrzeichen“ entwickelt hat - (gibt es eigentlich auch „Falsch“-zeichen?) - besuchen wir einige Orte im historischen Stadtkern von Schloß Neuhaus, die dazu angetan sind, uns den Ingredienzien guter „Baukultur“ näher zu bringen. Es werden sich unterwegs sicherlich interessante Gespräche und Diskussionen darüber ergeben, was für jeden einzelnen von uns gute Baukultur ausmacht, wie gute Baukultur verwirklicht werden kann und wie wir nicht zuletzt alle von guter Baukultur profitieren.
Karla Krieger beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Architektur, Denkmalpflege und Gartenkultur und ist stets und überall dem Geheimnis „guter“ Orte auf der Spur. Sie lebt seit 8 Jahren in Paderborn, arbeitet bei der Unteren Denkmalbehörde der Stadt und ist Mitautorin des „Baukulturatlas Paderborn - Schloß Neuhaus“.
